Wohnimmobilien in Berlin: Hohe Nachfrage hält an

Die Preise für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser in Berlin entwickeln sich weiterhin auf hohem Niveau. PROPERTY TOUR hat recherchiert.

Im ersten Halbjahr 2016 haben die Preise nochmals gegenüber dem Vorjahr angezogen. Insbesondere die Innenstadtbezirke befinden sich unverändert im Aufwind.

Dies ist das Ergebnis des von Engel & Völkers veröffentlichten „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2016/2017“. Die Analyse beleuchtet die Markt- und Preisentwicklung an insgesamt 51 ausgewählten Standorten für 2016 sowie das Transaktionsvolumen aus dem Jahr 2015.

Hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in nahezu allen Bezirken

Sebastian Fischer, Geschäftsführer von Engel & Völkers Berlin:

„Die große Nachfrage nach herrschaftlichen Altbauten sowie nach hochwertigen Neubauten lässt die Preise für Wohnimmobilien in nahezu allen Bezirken steigen. Besonders begehrt bei Käufern sind zentral gelegene Eigentumswohnungen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings. Objekte in sehr guten Lagen erreichten im ersten Halbjahr 2016 im Durchschnitt Angebotspreise von bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter.“

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser beobachtete Engel & Völkers einen Anstieg der aufgerufenen Kaufpreise. So erhöhte sich die durchschnittliche Preisobergrenze in sehr guten Lagen im ersten Halbjahr 2016 um 200.000 Euro auf 5,2 Mio. Euro. Zu den beliebten Bezirken in diesem Segment zählen die klassischen Villenlagen im Südwesten, insbesondere Grunewald und Dahlem.

Beste Anlagerchancen: Die Nachfrage steigt - auch in Berlin.
Beste Anlagerchancen: Die Nachfrage steigt – auch in Berlin.

Wohnimmobilien in der Bundeshauptstadt erfreuen sich auch bei nationalen und internationalen Investoren einer hohen Nachfrage. „Die vergleichsweise niedrige Eigentumsquote von ca. 15,6 Prozent verbunden mit einem anziehenden Mietniveau fördern die Attraktivität von Immobilien als Kapitalanlage in Berlin“, so Fischer. Das weiterhin niedrige Zinsniveau in Verbindung mit einem starken Wirtschaftswachstum in Berlin machen Kaufimmobilien zu einem beliebten und sicheren Investment.

Berlin ist Spitzenreiter beim Transaktionsvolumen von Eigentumswohnungen

Im deutschlandweiten Vergleich wies Berlin die mit Abstand höchste Steigerung des Transaktionsvolumens von Eigentumswohnungen 2015 auf. So erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf rund 5,28 Mrd. Euro. Damit belegt die Spreemetropole in diesem Segment den ersten Platz im Ranking der Transaktionsvolumina. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser nahm Berlin 2015 mit einem Umsatzvolumen von rund 1,23 Mrd. Euro den zweiten Platz direkt nach Hamburg ein.

Ausblick: Steigende Nachfrage internationaler Käufer

Engel & Völkers geht davon aus, dass auch 2017 die Preise für Wohnimmobilien in allen Lagen und Segmenten in Berlin weiter steigen werden:

„Die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands gewinnt insbesondere bei Käufern aus dem Ausland zunehmend an Bedeutung, da nicht nur die Miet- und Kaufpreise im Vergleich zu internationalen Metropolen weiterhin auf noch moderatem Niveau liegen, sondern sich auch die Attraktivität der Stadt Berlin weiterhin positiv entwickelt.“

Den „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland“ hat Engel & Völkers bereits zum vierten Mal veröffentlicht.

Die vollständige Analyse finden Sie hier als E-Book.

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