Wie wohnen wir morgen? Trialog zur Stadtentwicklung

„Wohnen in Berlin – Perspektiven für die wachsende Stadt“ – unter diesem Thema fand am ein Trialog von Politik, Forschung und Wirtschaft statt.

Der Trialog zum stadtpolitischen Thema „Wohnen“ ist Teil des transdisziplinären Projektes „Neue Urbane Agenda Berlin“ der Technischen Universität Berlin und der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform, das von der LOTTO-Stiftung gefördert wird.

Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin, HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH:

Wohnen in Berlin – kaum ein Thema erhitzt die Gemüter in der Hauptstadt so sehr wie die Frage nach Mieten, Neubau, Quartiersentwicklung und Verdichtung. Vor allem durch den fortdauernden Bevölkerungsanstieg übersteigt die Wohnungsnachfrage das Angebot – eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Steigende Wohnkosten, widerstreitende Interessen auf dem Immobiliensektor und der Vorwurf einer unzureichenden Neubautätigkeit prägen die Debatte. Daneben wirken sich übergeordnete Aufgabenstellungen, wie Digitalisierung, Umweltschutz und soziale Inklusion auf die Frage aus, wie wir in Zukunft in der Stadt wohnen möchten.

Transdisziplinäres Projekt „Neue Urbane Agenda“

Der Trialog zum stadtpolitischen Thema „Wohnen“ war Teil des transdisziplinären Projektes „Neue Urbane Agenda Berlin“ der Technischen Universität Berlin und der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform. Es diskutierten Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, organisierter Zivilgesellschaft und Wissenschaft, welche Strategien möglich und sinnvoll seien, um Wohn- und Lebensraum in Berlin zu gestalten.

Zu den Teilnehmern gehörten: 

In einer ersten Trialogreihe zur Stadtentwicklung “Aufbruch Stadt: Für zukünftige Infrastrukturen” (2016) konnten die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und die TU die Methode des transdisziplinären Trialogs erfolgreich verankern.

Die folgende Trialogreihe “Partizipation im Wohnungsbau” (2017) hatte die Einführung von Leitlinien für die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zum Ergebnis, welche der Perspektivenvielfalt in der Stadtentwicklung gerecht werden.

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