Sieben Prozent der Deutschen leben in überbelegter Wohnung

Laut einer aktuellen Studie lebt jeder vierzehnte Bürger in einer überbelegten Wohnung: Laut statistischem Bundesamts zu überbelegten Wohnungen in Deutschland leben demnach im Jahr 2017 jeder Vierzehnte (sieben Prozent) in einer Wohnung, welche im Verhältnis zur Zahl der Bewohner zu wenig Zimmer hatte – somit als überbelegt eingestuft werden kann.

Phänomen alter und armutsgefährdeter Menschen

Überdurchschnittlich stark von diesem Zustand betroffen sind laut Statistischem Bundesamt vor allem Alleinerziehende und armutsgefährdete Menschen. Demnach sei sogar jeder fünfte dieser Menschen (19 Prozent) davon betroffen, in einer überbelegten Wohnung zu leben.

Als überbelegt gilt auch eine Immobilie, wo die Eltern beispielsweise Wohn- und Schlafzimmer in einem Raum vereinen oder sich mehr als zwei Personen ein Zimmer teilen müssen.

„Ein solcher Wohnraummangel ist definitiv ein Problem der Ballungsgebiete, wo hohe Grundstückpreise verlangt werden. Außerdem steigert die hohe Nachfrage die Preise, während das Angebot, also der Neubau, nicht schnell genug hinterherkommt“,

kommentiert die MCM Investor Management AG.

Dies bestätigt sich auch in den Zahlen des Statistischen Bundesamts: Elf Prozent der Menschen in Städten leben demnach in einer überbelegten Wohnung.

Zum Vergleich: Auf dem Land waren es lediglich vier Prozent. 

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