Nachhaltigkeit mal anders: GUD.berlin überrascht für E.ON

Nachhaltigkeit ist in der Bauwirtschaft das große Thema. In der Energiebranche auch; und überhaupt – eigentlich überall. Auch Energieriese E.ON hat sich des Themas angenommen und geht mit einem erfrischenden Spot an den Start.

Rechenzentrum der anderen Art: Kultkampagne von E.ON geht viral. Credit: GUD.berlin
Rechenzentrum der anderen Art: Kultkampagne von E.ON geht viral. Credit: GUD.berlin

Viral-Spot mobilisiert zum Umstieg auf Ökostrom

Der Gebäudesektor sorgt für gut 40% der CO2-Emissionen. Doch auch die Internet-Infrastruktur ist nicht so ohne: Sie erzeugt so viel CO2 wie der globale Flugverkehr. E.ON versteht sich da als Teil der Lösung – seit vielen Jahren bietet man Ökostromtarife – und geht mit Unterstützung der Berliner Kreativagentur GUD.berlin in einem Spot auf die Suche nach dem saubersten Rechenzentrum der Welt. Doch das stellt sich ganz anders dar, als erwartet…

Ein gelungenes Stückchen, das kerkelingesk mit Wortwitz und schrulligen Typen glänzt und zu Recht binnen weniger Stunden zigtausend Klicks generiert hat.

 

Spot-Premiere: E.ON sucht nach dem grünsten Rechenzentrum

Der gut drei Minuten lange Kurzfilm wurde in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma IT’S US und dem Regisseur Greg Bray umgesetzt. Er ist auf YouTube, Facebook und Twitter zu sehen und wird darüber hinaus onsite auf der E.ON-Seite www.eon.de präsentiert.

CO2-Kompensation sorgt für klimaneutrale Viral-Kampagne

Für das Video hat E.ON übrigens den CO2-Ausstoß für bis zu drei Millionen Aufrufe bei YouTube kompensiert – es darf also mit gutem Gewissen geteilt und mit #GreenInternet versehen werden.

Jens Grüner, Geschäftsführer GUD.berlin erklärt das Konzept:

„Die Idee lebt vom Wortwitz und einem überraschenden Twist. Damit sensibilisieren wir unterhaltsam für eine sehr persönliche Frage: Für den Umstieg zum grünen Internet hat die einzelne Konsum-Entscheidung eine große Relevanz!“