Marktgeschehen: Kaufen oder verkaufen während der Pandemie?

„Hellhörig macht , dass der Kauf in manchen Fällen ohne die bislang übliche persönliche Besichtigung geschieht.“ Über Auswirkungen der Pandemie auf die Immobilienbranche informiert McMakler in einer aktuellen Mitteilung.

Chance oder Risiko? Einige Immobilienkäufer nehmen ein günstiges Angebot sofort wahr und schlagen zu. Andere hingegen entscheiden sich erst nach langwierigem Abwägen für einen Kauf. Angesichts der aktuellen Covid-19-Krise lassen sich Einflüsse auf Entscheidungen gut beobachten. Welche bleibenden Änderungen das Coronavirus bei Verhaltensweisen und Entscheidungsprozessen von Immobilienkäufern und -verkäufern verursacht, ist noch schwer zu sagen.

Abschließende Schlussfolgerungen und Analysen über den Einfluss von weltpolitischen oder historischen Ereignissen können immer erst im Nachhinein gefasst werden.
Allerdings lassen sich schon jetzt vereinzelt Trends ablesen, die auch in der näheren Zukunft Bestand haben könnten. Der Full-Service-Immobiliendienstleister McMakler stellt einige Trends vor.

Vergleich USA und Deutschland

● Aktuelle Situation macht deutlich, dass die Immobilienbranche ihre Digitalisierungsprozesse weiter vorantreiben sollte
● Käufer und Verkäufer profitieren von digitalisierten Prozessen

Als Orientierungshilfe lohnt ein Blick auf die andere Seite des Atlantiks. In den Vereinigten Staaten fällt auf, dass die im Vergleich zu Deutschland sowieso schon sehr schnellen Kaufprozesse im Zuge der Pandemie noch schneller werden. Für Kenner der Branche ist das nicht weiter verwunderlich. „Hellhörig macht aber, dass der Kauf in manchen Fällen ohne die bislang übliche persönliche Besichtigung geschieht. Amerikanische Kaufinteressenten berichten, dass sie sich dadurch noch mehr unter Druck gesetzt fühlen, so schnell wie möglich zu einer Kaufentscheidung zu kommen“, erläutert Felix Jahn, Gründer und CEO von McMakler.

Großteil der Termine als moderierte 360-Grad-Besichtigung

Beispielhaft lässt sich in Deutschland beobachten, dass die Anzahl der Immobilienbesichtigungen vor Ort abnimmt. Das hängt jedoch nicht mit einer rückläufigen Nachfrage zusammen.

Tatsächlich hat Corona bewirkt, das stärker digital vorselektiert wird. Was Makler vorher vor Ort und in persönlichen Gesprächen abgefragt haben, klären sie nun durch digitale Tools oder mittels Begehungen in der virtuellen Realität. Statt wie zuvor Besichtigungen mit bis zu 20 oder mehr Kaufinteressenten durchzuführen, findet nun ein Großteil dieser Termine als moderierte 360-Grad-Besichtigung statt.


 

„Hellhörig macht aber, dass der Kauf in manchen Fällen ohne die bislang übliche persönliche Besichtigung geschieht. Amerikanische Kaufinteressenten berichten, dass sie sich dadurch noch mehr unter Druck gesetzt fühlen, so schnell wie möglich zu einer Kaufentscheidung zu kommen“