Immobilienmarkt Deutschland zu teuer?

Das Interesse der Investoren richte sich vermehrt auf andere Länder, berichtet die Süddeutsche Zeitung. „Das meiste Geld floß trotz des anstehenden Brexits nach Großbritannien: Auf der Insel wurden vom Schlussquartal 2017 bis zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres 68 Milliarden Euro in Immobilien investiert, im Vorjahr waren es noch drei Milliarden weniger. Das wird auch auf den deutlich niedrigen Kurs des britischen Pfundes zurückgeführt: Weil zum Beispiel deutsche Investoren beim Eintauschen ihrer Währung in Pfund jetzt weniger Euro für einen Pfund zahlen müssen, wird eine Immobilie für sie günstiger – auch, wenn sich ihr Preis nicht ändert“, so die SZ.

Macron-Effekt? Frankreich mit Wachstum

In Frankreich wuchsten die Immobilieninvestitionen von 25 auf 39 Milliarden Euro. Dies liege laut der Studie auch am Brexit, wie die Süddeutsche berichtet: „In und um Paris wird derzeit viel investiert, denn die französische Hauptstadt könnte vielleicht in Zukunft die Rolle Londons in der EU einnehmen“. Die  Stadt werbe bereits viele Unternehmen aus London ab.

Erfolgreicher Nebenbuhler sei Frankfurt am Main. Die Landesbank Helaba erwarte, dass die Zahl der Bankbeschäftigten dort mittelfristig um mindestens 8000 Menschen steigen würden. Ein erheblicher Faktor sei aktuell der Wechsel von entsprechenden Unternehmen von London nach Frankfurt aufgrund des anstehenden „Brexit“.  Diesbezüglich bestätigt die Unternehmensberatung PwC der Metropole Frankfurt am Main für 2019 ein gutes Investitionsklima, so ein aktueller SZ-Bericht.

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